HERZLICH WILLKOMMEN in meinem KUNSTTAGEBUCH * WELCOME TO MY ART DIARY




Dienstag, Dezember 01, 2015

Fotoausstellung * photo exhibition



Ich bin von einem Kurztrip nach Berlin zurück.
Dort habe ich eine eindrucksvolle Fotoausstellung besichtigt.

Mich fasziniert noch immer das tolle Panorama des Hauptbahnhofes 
mit dem Reichstag im Hintergrund.  
Den Ausblick habe ich ausgiebig genossen.


Natürlich gab es auch das Standartprogramm 
mit den Sehenswürdigkeiten.
Aber eher, weil ich in der Gegend war 
und es auf dem Weg lag.
Der Pariser Platz war ungewöhnlich leer.


Vor der französischen Botschaft lag 
ein Meer aus Blumen, Kerzen und Briefen.
Das war ein eindrucksvolles Bild.
So viele Menschen haben den Toten des Anschlages in Paris gedacht.


Das Brandenburger Tor sah auch 
aus der Reichstagskuppel interessant aus.
Trotz Regen war der Panoramablick 
auf die beleuchtete Stadt grandios.

Am nächsten Tag besuchte ich dann die Fotoausstellung:
Anton Corbijn - Retrospektive
Die Ausstellung war eine wunderbare Zeitreise in meine Jugendzeit.









Von Berlin aus ging es direkt nach Dortmund 
auf eine Ausstellungsvorbesprechung des Frauenkunstforums.
Im kommenden Jahr startet das Projekt "Geheimnisse".
Die teilnehmenden Arbeiten müssen noch 
von einer unabhängigen Jury ausgewählt werden.
Danach gibt es Ausstellungen an verschiedenen Orten.
Da ist im Vorfeld viel zu organisieren.

Volle neuer Eindrücke starte ich 
jetzt in die neue Woche.





Dienstag, November 24, 2015

Paris




Heute nehme ich Euch mal wieder mit ins Atelier. 
Wie Ihr sehen könnt, 
bin ich gerade am Drucken.

Die Druckplatte habe ich vor einiger Zeit selber erstellt 
und kann immer wieder eingesetzt werden.

Das Material ist Pappe mit Schaumstoffbeschichtung. 
Diese Material lässt sich 
mit einem Cuttermesser leicht bearbeiten.



Das Bild habe ich schon vor eineinhalb Jahren begonnen. 
Damals kam ich gerade aus Paris zurück 
und habe die Eindrücke verarbeitet. 
Heute habe ich Licht in das Bild gebracht
und etwas Gold.




Samstag, November 21, 2015

Hände zeichnen * drawing hands








Auf einem 60 x 80 cm großen Papier 
ist mit Grafit eine Handstudie entstanden.






Donnerstag, November 12, 2015

Marker und Pigment Liner



(Kooperation)


Das ist mein neues Arbeitszimmer.
(Nicht zu verwechseln mit dem Atelier.)
Hier entstehen zukünftig grafische Arbeiten und Zeichnungen.
Wie Ihr seht bin ich gerade mitten in der Arbeit...


Für einen Wettbewerb soll eine Postkarte entworfen werden.
Da kam die Kooperationsanfrage von Graphmaster Marker
gerade zum richtigen Zeitpunkt.

Freundlicherweise bekam ich ein Sortiment 
an Markern auf Alkoholbasis,
Acrylmarker und Fineliner zur Verfügung gestellt.


Gearbeitet habeich auf handelsüblichem Druckerpapier.
Das war ganz ok, aber zukünftig benötige ich
unbedingt ein gutes Layoutpapier.

 
Nachdem meine Vorzeichnung fertig war, 
zeichnete ich die Konturen
mit einem Pigment Liner in 0,05 mm Stärke nach.
Die Pigment Liner stehen den 
bekannten Marken in nichts nach.

Mit den Graphic Markern füllte ich 
anschließend die Farbflächen aus.


Da ich kein geeignetes Papier zur Verfügung hatte,
lief die Markerfarbe stellenweise 
leicht über den Rand aus.

Das war aber nicht weiter schlimm, 
da dieses Bild lediglich als Entwurf diente.

Später besorge mir dann ein Layout Papier:
Den Layout Block von Hahnemühle.


Mit dem Layout Papier startete ich 
die entgültige Arbeit.

Damit hat das Malen dann auch richtig Spaß gemacht!!! 

Gerade bei den Farbübergängen merkte ich den Unterschied.

Die Farben liefen auch nicht mehr über den Rand hinaus.


Faszit: Eine gute Qualität zu einem fairen Preis!

Für Interessierte, die mit Markern arbeiten möchten,
ist dies ein optimaler Einstieg.

Ihr werdet die Marker demnächst 
bestimmt des öfteren hier wiederfinden.

PS:Ich bedanke mich für das Testpaket 



Montag, November 09, 2015

Gesicht * face



Für eine neue Ausstellung in 2016 
entsteht gerade eine Zeichnung.

Mit einem Bleistift in Stärke H 10 
entstehen die ersten Linien und Schattierungen.
Mit einem B 8er setzte ich die Dunkelheiten.








Dienstag, Oktober 27, 2015

Fahrt nach Dortmund * travel to Dortmund



Gestern fand die Anlieferung der Künstlerarbeiten 
für die kommende Ausstellung in der BIG gallery in Dortmund statt.
Ich war spät dran, weil ich zuvor 
einen Workshop in Gummersbach hatte.
Als ich in der BIG gallery eintraf, waren die meisten Arbeiten
der vier teilnehmenden Künstlerverbände schon da.
Ich war sehr erstaunt, dass bis auf vier Arbeiten 
alles Gemälde waren.


Dadurch hat meine Stele unglaublich viel Freiraum 
in dem über 100 qm großen Galerieraum.

Genial, denn so hat der Betrachter 
den nötigen Abstand zu meinem Werk.

Beim kurzen Überblick über die anderen Werke,
sprangen mir zahlreiche tolle Arbeiten ins Auge.

Eine hochinteressante Ausstellung, 
deren Thema die Formatgröße 210 x 30 ist.








Freitag, Oktober 23, 2015

Prag (2) * Praque (2) * Praha


Wenn ich Städtereisen mache, 
besichtige ich möglichst eine Ausstellung.

In Prag bot sich die Nationalgalerie,
mit der herausragenden Ausstellung von Alfons Mucha (1860–1939) an.


Zu sehen war ein Zyklus von zwanzig monumentalen Gemälden.
Daran arbeitete Mucha fast zwanzig Jahre  lang
und stellte sie im Herbst 1928 der Öffentlichkeit vor.


Jedes einzelne Werk besticht durch seine ungewöhnliche Farbigkeit
und die Atmosphäre der Szenerie.

Mucha setzte Komplimentärkontraste virtuos ein, 
wie unten zu erkennen ist:
Violett-Gelb und Blau-Orange.


Der slawische Epos wurde durch die slawische Mytologie
und Geschichte des tschechischen Volkes inspieriert.


Alfons Mucha war mir bisher leider überhaupt kein Begriff,
obwohl er ein Künstler von Weltruf war.
Diesen hatte er sich durch sein origienelles Jugendstilwerk in Paris erworben.

Sein Herz jedoch lag in den zwanzig Gemälden,
die er anlässlich der 1o-Jahrfeier 
der Selbststeändigkeit 
der Tschecheslowakei vorstellte. 


Mich faszinierte am meisten, wie Mucha
den Kreml im nebelgetrübten Schneesturm darstellte.

Eine grandiose Ausstellung!

Mittwoch, Oktober 21, 2015

Prag (1) * Praque (1) * Praha



Das sind Skulpturen des tschechischen Bildhauers David Černý,
die ich kürzlich im Kampa Park in Prag besichtigte.

Der Park liegt unweit der Karlsbrücke.
Weithin sichtbar sind die 
gelben Pinguine an der Moldau,
die zum Skulpturenpark gehhören.
 




Mitten in dem Park liegt das Kampa Museum.

Schon im Aussenbereich besticht es 
durch eine Vielzahl von Skulpturen.








Mein Faszit: Unbedingt anschauen, 
wenn man in Prag ist.

Donnerstag, Oktober 15, 2015

Berlin TIPP



Wer sich zur Zeit in Berlin aufhält, 
kommt um das abendliche Lichtspektakel
am Brandenburger Tor und anderen Spielorten nicht herum.
Das 11. FESTIVAL OF LIGHTS findet zur Zeit dort statt.


Am Brandenburger Tor konnte ich live dabei sein.
Es gibt eine eindrucksvolle Lichtshow, die die 3D Video-Mappings der
sechs Finalisten des 1. Berlin Festival of lights Award zeigen.


Solltet ihr also noch nichts vorhaben,
Berlin ist gerade jetzt eine Reise wert.




Mittwoch, Oktober 14, 2015

210 x 30





Thema: 210 x 30
Höhe 210. Breite 30.


Das war die Vorgabe für die obige Gemeinschaftsausstellung der Dortmunder Künstlerverbände.
Nur diese eine Vorgabe hat es gegeben. Was daraus geworden ist, wie die einzelnen Künstlerinnen und Künstler dieses außergewöhnliche Format befüllt haben, behandelten, bearbeiteten, ausgestalteten und zuletzt einreichten, blieb vollkommen ihnen und ihrer Kreativität überlassen. 

Das Format ist nicht einfach nur ein Hochformat, es ist ein extremes Hochformat.
Es ist so konsequent auf die Spitze des Erträglichen getrieben, dass die alten und gewohnten Gewissheiten der Kunstproduktion über den Haufen geworfen werden. 

Es verlangt neues Denken, neue Herangehensweisen; es bedeutet schlicht eine besondere und ungewohnte Herausforderung für den Künstler. Wir stehen hier vor einem kreatürlichen Paradoxon: Der vorgegebene Rahmen ist maximal eingeschränkt, aber in ihm ist alles möglich.
Das betrifft sowohl die Materialien und Techniken, seien es bespannte Leinwände, Arbeiten auf Papier oder Metall, Skultpturen im Raum oder Mischformen und –techniken, als auch die Inhalte. Es wird sehr spannend sein zu sehen, wie die einzelnen Künstlerinnen und Künstler mit dieser Herausforderung umgehen, wie sie auf 210 x 30 reagieren, sich neu erfinden, austoben oder spinnen. Kein links, kein rechts, keine sich narrativ ausbreitende Bildtafel, es gibt nur oben und unten, rauf und runter, hoch und tief. Der Bildraum, der Weltausschnitt ist rigoros zusammengequetscht und in die Vertikale getrieben. Hier muss, kann, darf alles gesagt werden. Hier hilf kein Fusch, kein Mogeln, hier muss der/die Künstlerin sich stellen.

Es gibt bei der Auswahl, so widersprüchlich sich das anhört, keine Beschränkungen. Jeder kann eine Arbeit einreichen und jede Arbeit wird gezeigt. Es gibt keine Jurierung. Mit all diesen Werken wird der Raum der BIG gallery so gestaltet, dass der Eindruck eines einzigen großen Gesamtkunstwerks entsteht. Das ist die eigentliche Botschaft dieser Ausstellung:
Alle Künstler arbeiten jeder mit seinen Mitteln, Phantasien und Ideen an einen gemeinsamen,
alle Ansätze und Positionen übergreifenden und überwindenden Werk.


Ich bin mit meiner Stele bei dieser Ausstellung vertreten. 


Donnerstag, September 24, 2015

Fotos * photos




Die Stele ist fertig.
Sie muss für den Katalog des BBK fotografiert werden.

In einer leeren Fabrikhalle durfte ich das Werk ablichten.


Das Licht in der Halle ist optimal und 
die Arbeit kommt in dem weitläufigen Raum gut zur Geltung.


Je nach Standpunkt, glänzte das Gold im oberen
Teil des Bildes im Seitenlicht.


Ein Fuß für die Stele wird gerade vom Schreiner angefertigt.
Sie dient zur Standfestigkeit während der Ausstellung.



Sonntag, September 20, 2015

Moderner Mensch * modern human beings



Ich habe schon lange nicht mehr gezeichnet,
dabei mag ich es besonders.

Also habe ich mit einer neuen Arbeit begonnen, 
die ich schon lange vor habe.

Beim letzten Parisaufenthalt fotografierte ich 
die Menschen unter dem Eifelturm.

Alle Leute blicken dort nach oben
und beginnen mit Handy, Tablet oder Fotoaparat 
die Architektur des Baudenkmals festzuhalten.

Niemand nimmt mehr seine Umgebung wahr,
alle sind tief beeindruckt.


Mich wiederum beeindruckten 
die Posen der Staunenden.

Ich arbeite mit XL-Stiften von H4 bis B9
auf einer Zeichenrolle von 100 x 500 cm.

Das ist der Beginn eines Mamutprojektes...

In Kroatien beginnt jetzt 
auch die Wanderausstellung "Wasserwerke",
bei der ich mit drei Arbeiten vertreten bin.