HERZLICH WILLKOMMEN in meinem KUNSTTAGEBUCH * WELCOME TO MY ART DIARY




Samstag, November 10, 2007

November 2007 - Ausstellung " Freie Malerei "

Im Kunst- und Galeriehaus Bochum-Wattenscheid
fand vom 10.11.2007 bis zum 16.12.2007
eine Gruppenausstellung zur Ausstellungsreihe
"Junge Kunst" statt.

Zwei Gemälde waren von mir in der Ausstellung.















Zur Begrüßung sprach Dr.T.Schmitz (Kunsthistoriker).
Die Einführung der geladenen Gäste übernahm
Dr. B.A.Gülker (Kunsthistoriker).
Am Piano spielte Dr. R.D. Thöne.

Das Kunst- und Galeriehaus platzte aus allen
Nähten
als die Eröffnungsrede gehalten wurde.
Einige Gäste standen draußen und warteten
auf einen freien Platz.













Im Vordergrund rechts hängen meine
informellen Gemälde
"Hohes Grün" und
"mittleres Grün"
aus dem Zyklus
mit Weiß.

Sonntag, Oktober 28, 2007

Ausstellung der Künstlergruppe " Kultur Pur "

Am 1. November 2007 fand das Projekt
" Grenzüberschreitung" (Immigration)
als Ausstellung, Lesung und Konzert
im Rathaus der Stadt Kierspe, statt.

Die Künstler (Lyriker, Musiker und Maler)
dieser Gruppe stammen aus Frankreich,
Rußland,Bulgarien,Deutschland und
der Türkei.

Der Ratssaal füllte sich schnell mit
interessierten Besuchern verschiedener
Nationalitäten.
Auch während der Lesung/Konzert kamen noch viele
Interessierte hinzu.

Sieben Bilder waren von mir in der Ausstellung
zu sehen.



















Die Eröffnungsrede hielt der Bürgermeister
der Stadt Kierspe,
Herr Emde.

Die Gruppe bekam großen Zuspruch
vom Publikum.
Viele bedankten sich bei uns für

die schönen Stunden und einem
solch hochkarätigen Programm.

Auch der Bürgermeister bedankte bei uns
mit einem Brief.
Er hofft auf ein weiteres Projekt dieser Art.





















Ein kleiner Ausschnitt eines 60 x 80 cm

großen Bildes in Mischtechnik (mixed media).
Papier, Acrylfarbe, Kohle, Ölkreide und Ölfarbe
auf Leinwand.




Mädchengesicht















Notenpapier, Acrylfarbe, Airbrushfarbe und

Speiseöl auf Leinwand (mixed media)
60x80 cm

Unten: Teilansicht

















Dein Gesicht am Fenster


Am Morgen
sehne ich mich
nach deinem Gesicht
am Fenster-
nach deinem
verschlafenen Gruß-

nach all den
vertrauten Gesten-
dem Ungesagten
und dem Gesagten.

Ich sehne mich
nach deinem Lachen
und dem
vor uns liegenden Tag.


Claudia Ackermann

Samstag, Oktober 20, 2007

Oktober 2007 - James Rizzi

Am 19.10.2007 eröffnete
der Galerist Udo Schmidt
in Lüdenscheid auf über 900 qm
seine neuen Räumlichkeiten.
Seit vielen Jahren kennen wir uns.


Dort sind auch meine Acrylbilder aus
der Springtime-Serie untergebracht.


Das ist James Rizzi am Eröffnungsabend.
Er malt diese bunten 3D- Grafiken, in denenes nur so von Menschen,
Hochhäusern
und Taxis wimmelt
















Der
Künstler
ist
unglaublich
sympatisch.



















"Katzen für Unicef" ISBN 3-442-16696



Für dieses Buch haben James Rizzi und ich, nebe
vielen anderen Prominenten und weiteren Künstlern, jeweils eine Katze gezeichnet.
Ich zeigte es ihm. Er kannte es gar nicht,
war aber amüsiert und blätterte viel darin.











Mittwoch, Oktober 03, 2007

Sonnengesicht


© Claudia Ackermann
Mischtechnik (mixed media) 60x80 cm


Farbige




















© Claudia Ackermann
Mischtechnik (mixed media) 60x80 cm

Donnerstag, September 20, 2007

Afrikanerin


© Claudia Ackermann
Mischtechnik (mixed media) 60x80 cm

Freitag, September 14, 2007

Frühlingsschöne



Verborgen
hinter
vergänglichem Laub
Unbemerkt
im
verborgenen Eck
wächst sie
der warmen
Septembersonne entgegen

Blütenblatt für Blütenblatt
schickt sie mir
Hoffnung
auf kommende
Frühlingstage

© Claudia Ackermann

Dienstag, September 11, 2007

Der Mantel


2006/ Acrylfarbe auf Leinwand je 80x100 cm
© Claudia Ackermann


Den Mantel
längst an die Tür gehängt

Verheilt

die alten Wunden

Den Mantel

längst an die Tür gehängt

Geblieben

Das Wissen um seine Wärme

© Gabriele Queisler Dialoggedicht zum Bild 2



2007/Aquarell auf Papier 50x60 cm © Claudia Ackermann

Dieses Bild ist neu.
Mäntel, die ohne Inhalt, aber dennoch voller Leben sind, finde ich faszinierend.
Allein der Faltenwurf ist für mich immer wieder eine Herausforderung.
Natürlich ist auch die Farbauswahl von großer Wichtigkeit.
Die Transparenz der Aquarellfarben und das Licht geben diesem Bild seinen ganz eigenen Charakter.



2005/Ölfarbe auf Leinwand 60x80 cm
© Claudia Ackermann

Titel: Inhaltslos
Dieses Bild hat die selbe Vorlage, wirkt
jedoch ganz anders als das Aquarell.
Die Ölfarbe besitzt mehr Kraft, Übergäng
e
wirken weicher, der Stoff schimmert.
Dieses Bild gehört meiner lieben Freundin
Annette Gonserowski.
Wenn ich es bei ihr an der Wand hängen sehe,
denke ich immer, dorthin gehört es.


Ginko biloba







2007/ Mischtechnik auf Leinwand
2x 20x20cm, 1x 40x20 cm
© Claudia Ackermann

Du fragst:
was bleibt?

Es blieb
der Gingko- Baum
hinter dem Haus,
sein Blätterrauschen,
das Dich einst umhüllte,
der Deinen kargen Worten lauschte,
sie bewahrte.
Mich wundert nicht,
wie nah sie sind,
wie klar
in seinem Raunen.

(c) Annette Gonserowski
(Ernst Meister gewidmet)


Sonntag, August 19, 2007

Industriemalerei


Es entsteht ein Firmenbild, altmeisterlich in Ölfarbe.
Man sieht die sandfarbige Grundierung und die Vorzeichnung
mit Kohle und weißer Kreide. Größe 120x100 cm.



Hier ist schon viel geschehen. Mehrere Schichten Ölfarbe sind
aufgetragenworden, Licht und Schatten eingebracht.



Hier erkennt man an einem Ausschnitt eines
weiteren Bildes,
wie sich das Motiv langsam aufbaut.



Das Bild ist fast fertig, nur das Grün im Vordergrund
muss noch ausgearbeitet werden. Auch dieses Bild
hat eine Größe von 120x100 cm.



Titel: Order N.1353
Acrylfarbe auf Leinwand
100x100 cm


©Claudia Ackermann


Diese Bilder beschäftigen sich mit der Wirtschaft.
Rot wählte ich als Grundfarbe, denn Rot steht für
höchste Energie, Kraft, Dynamik und Aktivität.

Rot suggeriert Leistungsfähigkeit und lenkt sofort
die Aufmerksamkeit auf sich.

Rosa steht für Fürsorge.
Purpurrot für Ernst und Würde.
All diese Farben spiegeln sich in den Bildern wieder.


Titel: Order N. 1566
Mischtechnik (mixed media).
Acrylfarbe, Airbrushfarbe und
Sonnenblumenöl auf Leinwand.
Sechs Bilder je 20x20 cm.

©Claudia Ackermann


Hier noch ein kleiner Einblick in mein Atelier...



Irgendwie fühle ich mich dort manchmal nicht alleine!

Samstag, August 18, 2007

Verwitterungen



©Claudia Ackermann

Eisenfraß

Der Wind,
die Kälte,

das Meer,
die Zeit,

die Einsamkeit
zerfressen

nach und nach

den harten Stahl.


Das zerbrechliche Metall
lebt in deiner Hand

wieder auf:

fliessend,

zusammen,
warm,

ästhetisch,
kunstvoll.
© christophe bossu Dialoggedicht zum Bild


©Claudia Ackermann

Sonntag, Juli 22, 2007

Bilder in Madrid







Diese Bilder sind nun im Besitz von Prado und Juan in Madrid.
Das Ehepaar waren zu Gast in meinem Haus und wir machten eine Atelierbesichtigung.
Diese nur 15x15 cm großen Bilder hatten es beiden besonders angetan.
Sie wurden von mir in Mischtechnik gearbeitet.
Acrylfarbe, Airbrushfarbe, farbige Tuschen und Stahlstücke geben ihnen einen ganz besonderen Ausdruck.
Ich bekam von Juan spontan eine Einladung, mit meiner Familie nach Madrid zu kommen, damit ich die Bilder in ihrem Haus sehen kann.
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen......


Für Prado und Juan

Als Fremde
seit ihr an meinen
Tisch gekommen.

Gemeinsam
haben wir gespeist-
gemeinsam
haben wir gelacht.

Ich zeigte euch
die Schäden von Cyrill-
ihr habt von spanischen
Waldbränden erzählt.

Eure Sorgen
waren
mir nicht unbekannt.

Mit meiner Kunst
habt ihr ein Bruchstück
von mir bekommen,
Prado hielt es sich ganz
dicht ans Herz.

Mit euch
habe ich
eine weitere Familie
bekommen,
deshalb wütet in mir
Abschiedsschmerz.

Claudia Ackermann

Ein Bild entsteht in Sankt Peter-Ording

Ich habe ein Bild auf eine große Holzplatte gemalt.
Zwei Tage ließ ich mich inspirieren, dann legte ich los.
Der Wunsch war eine Abendstimmung in Sankt Peter-Böhl.




Ich wollte den Blick vom Meer zum Strand darstellen.
Typisch hierfür ist das Watt und der Böhler Leuchtturm,
denn im Ortsteil Böhl sollte das Bild später auch hängen.



Das Abendlicht läßt die Schatten vom Strandkorb
auf meinem Gemälde lang werden.
Als nächstes wird das Restaurant "Seekiste" gemalt.
Die Seekiste ist ganz typisch für den Ort.



Hier werden die Streifen auf den Strandkorb gemacht.
Außerdem hat der Sand Strukturen bekommen. Die
Seekiste spiegelt sich im Siel.



Sonderwünsche, wie drei Reiter, die jeden Abend
am Strand ausreiten und einen Sandeimer in rot
wurden ebenso zugefügt, wie eine Möwe.



Hier hängt nun das fertige Kunstwerk.
Es ist 100x140 cm groß.
Es hängt über dem Eingangsgebäude von Camping Rönkendorf.
Der Besitzer, Herr Zeuch, plaudert
bestimmt gern über das Bild.

Montag, Juni 18, 2007

Verschiedenes


© Claudia Ackermann

Mein Weg

Ein Teil des Weges liegt noch vor mir.
Ich erahne vage die Richtung.
Nach der ersten Wegbiegung
verliert sich der Weg ins
Unvorstellbare.

Das zukünftige Sein
liegt hier versteckt,
zwischen sanften Steigungen,
Weggabelungen
und steilen Abhängen.

Im Irgendwo dahinter
liegt das Ziel meiner Reise
durch das Jetzt.

Ich lebe diesen Augenblick,
denn das Danach liegt noch weit entfernt.
Jeder dem ich begegne
hinterlässt eine Spur
auf meinem Weg.

Der Weg ist Begegnung,
Durchleben und Verstehen,
Ertragen und Dulden,
Vertrauen trotz Angst,
Miteinander und Abschied.

Ein Teil des Weges liegt noch vor mir,
die Richtung ist nicht von Wichtigkeit.
Wichtig ist, wie ich den Weg gehe und
wer ihn kreuzt.

Claudia Ackermann


Hier ist ein neues Gemälde von mir aus dem Zyklus "Springtime".
Es zeigt das Grün meiner Heimat, dem Sauerland.

Auch in der Serie "Verwitterungen" ist ein Neues dazu gekommen. Es wurden darin Acrylfarbe, Airbrushfarbe, Tusche, chinesischem Reispapier und verrostete Stahlstücke verarbeitet. Es ist zweigeteilt, dadurch bekommen die Stahlstücke noch mehr Bedeutung. Die Patina auf dem Stahl wiederholt sich in den Färbungen des Reispapieres.
Claudia Ackermann

Und noch ein Bild ist neu. Es trägt den Titel "black line".Meine Freundin, die Lyrikerin Annette Gonserowski,hat ein Gedicht geschrieben, das ich hierzu setzen möchte:

© Claudia Ackermann

Freundschaft

Aus unseren Scherben
bauten wir ein Kaleidoskop,
legten sie
in die dunkle Hülle
unserer Sehnsucht.
Das Rot, unserer Liebe,
schau,
wie es leuchtet
im Licht!
Das Blau unserer Treue,
das Grün unserer Hoffnung
und nirgendwo das Gelb
des Hasses.
Laß es uns halten
zum hellen Licht,
es drehen,
und Herzschlag um Herzschlag
unsere Freundschaft
neu entdecken.
Annette Gonserowski



Workshop

Frauentag in Belkenscheid
auf dem Hof von
Familie Gelzhäuser

Dieser schöne Blumenteller zierte den Tisch, den einige Teilnehmerinnen des Acrylworkshops malen wollten. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Schade, denn der große Garten hatte hunderte von Malvorlagen im Angebot.

Also zogen wir kurzerhand in einen großen, hellen Raum ein, indem auch der jährliche Weihnachtsbasar stattfindet. Nach einer kurzen Einleitung über die Farben, das Material und die Möglichkeiten, suchten die Teilnehmerinnen in der Umgebung Blumen .

(Alle Frauen die teilnahmen, waren Anfängerinnen, die teilweise seit ihrer Schulzeit nicht mehr gemalt hatten)


Zwischenzeitlich wurde sich an einem Kaffee- und Kuchenbuffet gestärkt und bei den anderen Workshops reingeschaut (Blaudruck, Buchskränze binden, Wellness und mehr).

Daraufhin wurde skizziert, dann ein Hintergrund angelegt und danach wurden die Blumen ausgearbeitet.

Von der Mohnblume bis zum Fingerhut war alles vertreten.


Vier Stunden reichten aus, damit jede "Malerin" ein fertiges Bild mit nach Hause nehmen konnte.

Es hat riesigen Spaß gemacht und war eine Erfahrung der ganz anderen Art.

Auch für mich!

Sonntag, April 01, 2007

Zeit


Zeit
I.

M
ich hat das Thema Zeit beschäftigt.
Vielleicht weil ich älter geworden bin...?!
Einige Materialbilder sind dazu entstanden.
Alte Uhren und deren Ersatzteile finden sich
in den Bildern wieder.

II.
Verschiedene Papiersorten ( Zeitung, Buchseiten,
Japanpapier, Papier aus Taiwan, Wellpappe und
Lochfolie) habe ich eingearbeitet.

III.
Dazu gesellen sich Bildausschnitte aus Zeitungen,
welche die Collagen noch interessanter gestalten.

Zeit im Fluß, Zeit haltbar machen oder was ist
eineZeitspanne,
sind einige Themenansätze, die ich durch diese
Arbeiten ausdrücken möchte.