HERZLICH WILLKOMMEN in meinem KUNSTTAGEBUCH * WELCOME TO MY ART DIARY




Sonntag, Juli 22, 2007

Bilder in Madrid







Diese Bilder sind nun im Besitz von Prado und Juan in Madrid.
Das Ehepaar waren zu Gast in meinem Haus und wir machten eine Atelierbesichtigung.
Diese nur 15x15 cm großen Bilder hatten es beiden besonders angetan.
Sie wurden von mir in Mischtechnik gearbeitet.
Acrylfarbe, Airbrushfarbe, farbige Tuschen und Stahlstücke geben ihnen einen ganz besonderen Ausdruck.
Ich bekam von Juan spontan eine Einladung, mit meiner Familie nach Madrid zu kommen, damit ich die Bilder in ihrem Haus sehen kann.
Das lasse ich mir nicht zweimal sagen......


Für Prado und Juan

Als Fremde
seit ihr an meinen
Tisch gekommen.

Gemeinsam
haben wir gespeist-
gemeinsam
haben wir gelacht.

Ich zeigte euch
die Schäden von Cyrill-
ihr habt von spanischen
Waldbränden erzählt.

Eure Sorgen
waren
mir nicht unbekannt.

Mit meiner Kunst
habt ihr ein Bruchstück
von mir bekommen,
Prado hielt es sich ganz
dicht ans Herz.

Mit euch
habe ich
eine weitere Familie
bekommen,
deshalb wütet in mir
Abschiedsschmerz.

Claudia Ackermann

Ein Bild entsteht in Sankt Peter-Ording

Ich habe ein Bild auf eine große Holzplatte gemalt.
Zwei Tage ließ ich mich inspirieren, dann legte ich los.
Der Wunsch war eine Abendstimmung in Sankt Peter-Böhl.




Ich wollte den Blick vom Meer zum Strand darstellen.
Typisch hierfür ist das Watt und der Böhler Leuchtturm,
denn im Ortsteil Böhl sollte das Bild später auch hängen.



Das Abendlicht läßt die Schatten vom Strandkorb
auf meinem Gemälde lang werden.
Als nächstes wird das Restaurant "Seekiste" gemalt.
Die Seekiste ist ganz typisch für den Ort.



Hier werden die Streifen auf den Strandkorb gemacht.
Außerdem hat der Sand Strukturen bekommen. Die
Seekiste spiegelt sich im Siel.



Sonderwünsche, wie drei Reiter, die jeden Abend
am Strand ausreiten und einen Sandeimer in rot
wurden ebenso zugefügt, wie eine Möwe.



Hier hängt nun das fertige Kunstwerk.
Es ist 100x140 cm groß.
Es hängt über dem Eingangsgebäude von Camping Rönkendorf.
Der Besitzer, Herr Zeuch, plaudert
bestimmt gern über das Bild.

Montag, Juni 18, 2007

Verschiedenes


© Claudia Ackermann

Mein Weg

Ein Teil des Weges liegt noch vor mir.
Ich erahne vage die Richtung.
Nach der ersten Wegbiegung
verliert sich der Weg ins
Unvorstellbare.

Das zukünftige Sein
liegt hier versteckt,
zwischen sanften Steigungen,
Weggabelungen
und steilen Abhängen.

Im Irgendwo dahinter
liegt das Ziel meiner Reise
durch das Jetzt.

Ich lebe diesen Augenblick,
denn das Danach liegt noch weit entfernt.
Jeder dem ich begegne
hinterlässt eine Spur
auf meinem Weg.

Der Weg ist Begegnung,
Durchleben und Verstehen,
Ertragen und Dulden,
Vertrauen trotz Angst,
Miteinander und Abschied.

Ein Teil des Weges liegt noch vor mir,
die Richtung ist nicht von Wichtigkeit.
Wichtig ist, wie ich den Weg gehe und
wer ihn kreuzt.

Claudia Ackermann


Hier ist ein neues Gemälde von mir aus dem Zyklus "Springtime".
Es zeigt das Grün meiner Heimat, dem Sauerland.

Auch in der Serie "Verwitterungen" ist ein Neues dazu gekommen. Es wurden darin Acrylfarbe, Airbrushfarbe, Tusche, chinesischem Reispapier und verrostete Stahlstücke verarbeitet. Es ist zweigeteilt, dadurch bekommen die Stahlstücke noch mehr Bedeutung. Die Patina auf dem Stahl wiederholt sich in den Färbungen des Reispapieres.
Claudia Ackermann

Und noch ein Bild ist neu. Es trägt den Titel "black line".Meine Freundin, die Lyrikerin Annette Gonserowski,hat ein Gedicht geschrieben, das ich hierzu setzen möchte:

© Claudia Ackermann

Freundschaft

Aus unseren Scherben
bauten wir ein Kaleidoskop,
legten sie
in die dunkle Hülle
unserer Sehnsucht.
Das Rot, unserer Liebe,
schau,
wie es leuchtet
im Licht!
Das Blau unserer Treue,
das Grün unserer Hoffnung
und nirgendwo das Gelb
des Hasses.
Laß es uns halten
zum hellen Licht,
es drehen,
und Herzschlag um Herzschlag
unsere Freundschaft
neu entdecken.
Annette Gonserowski



Workshop

Frauentag in Belkenscheid
auf dem Hof von
Familie Gelzhäuser

Dieser schöne Blumenteller zierte den Tisch, den einige Teilnehmerinnen des Acrylworkshops malen wollten. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Schade, denn der große Garten hatte hunderte von Malvorlagen im Angebot.

Also zogen wir kurzerhand in einen großen, hellen Raum ein, indem auch der jährliche Weihnachtsbasar stattfindet. Nach einer kurzen Einleitung über die Farben, das Material und die Möglichkeiten, suchten die Teilnehmerinnen in der Umgebung Blumen .

(Alle Frauen die teilnahmen, waren Anfängerinnen, die teilweise seit ihrer Schulzeit nicht mehr gemalt hatten)


Zwischenzeitlich wurde sich an einem Kaffee- und Kuchenbuffet gestärkt und bei den anderen Workshops reingeschaut (Blaudruck, Buchskränze binden, Wellness und mehr).

Daraufhin wurde skizziert, dann ein Hintergrund angelegt und danach wurden die Blumen ausgearbeitet.

Von der Mohnblume bis zum Fingerhut war alles vertreten.


Vier Stunden reichten aus, damit jede "Malerin" ein fertiges Bild mit nach Hause nehmen konnte.

Es hat riesigen Spaß gemacht und war eine Erfahrung der ganz anderen Art.

Auch für mich!

Sonntag, April 01, 2007

Zeit


Zeit
I.

M
ich hat das Thema Zeit beschäftigt.
Vielleicht weil ich älter geworden bin...?!
Einige Materialbilder sind dazu entstanden.
Alte Uhren und deren Ersatzteile finden sich
in den Bildern wieder.

II.
Verschiedene Papiersorten ( Zeitung, Buchseiten,
Japanpapier, Papier aus Taiwan, Wellpappe und
Lochfolie) habe ich eingearbeitet.

III.
Dazu gesellen sich Bildausschnitte aus Zeitungen,
welche die Collagen noch interessanter gestalten.

Zeit im Fluß, Zeit haltbar machen oder was ist
eineZeitspanne,
sind einige Themenansätze, die ich durch diese
Arbeiten ausdrücken möchte.

Mittwoch, März 21, 2007

Malschule Palette


Kraftquelle an der Mühle in Halver © Claudia Ackermann

Hier ist die alte Dorfschule zu sehen, in der einige meiner Malkurse stattfinden. Es ist wie im Märchen, wenn man durch das einsame Tal dorthin fährt. Die Dorfschule nennt sich auch "Kraftquelle an der Mühle", dieses nicht ohne Grund.



In meinem Atelier © Claudia Ackermann

Hier kann man einen Ausschnitt von meinem Atelier sehen.
Darauf erkennt man einige Werke in Mischstechnik .
Sie sind auf Leinwand oder Papier gemalt.
Es wurden verschiedene Papiersorten verwendet.
Außerdem habe ich mit Acrylfarbe, Ölkreiden, Tusche und Kohle gearbeitet.


Verwachsung (mixed media on canvas)
© Claudia Ackermann

Aus meinem letzten Spanienurlaub brachte ich mir verschiedenfarbige Erde aus dem Gebirge mit.
Auch die find
en in meinen Gemälden oft Verwendung.


G
elbe und rötliche Erde
© Claudia Ackermann

In diese Bild habe ich einen alten Zeitungsausschnitt eingearbeitet, den ich vor ca. zehn Jahren auf der Straße fand.

Vergangenes (mixed media) © Claudia Ackermann

Der Zeitungsrest ist an den Kanten verbrannt.
Außerdem verwendete ich alte Buchseiten, die ich teilweise mit hauchdünnem japanischem Papier verdeckte.
Natürlich verwendete ich auch hier die rötliche Erde.

Freitag, Januar 19, 2007

Hier lebe ich...




Hier lebe ich.
Der Ort ist eingebettet in die hügelige Landschaft des Sauerlandes
Ich brauche diese Umgebung um Kraft zu schöpfen und mich von der Natur inspirieren zu lassen. Hier ist alles noch sehr ursprünglich. Die Natur und auch der Mensch.

Die Kunst der Kreativen liegt hier oft im Verborgenen.
Wenn man aber genau hinschaut, ist sie sehr präsent und hält den großen Metropolen durchaus stand.


Dienstag, Januar 16, 2007

Tischkultur

Im Januar 2007 entwarf ich Tischsets.



Ich sollte drei Motive anfertigen. Engel, Rose und grün Floral war gewünscht.

Im Mai habe ich weitere 15 Motive entworfen.
Die nächsten Sets werden bald auf dem Markt sein.




Mein persönlicher Favorit ist das
grüne Tischset mit dem Kolibri.
Es sieht eingedeckt sehr fröhlich
aus. Ich habe das hier einmal ge-
macht...

Auf den Hund gekommen...


© Claudia Ackermann

Ich habe ein Hundeportrait angefertigt.
Das ist gar nicht so einfach wie es aussieht.
Auch Hunde haben eine eigene Mimik und einen speziellen Ausdruck in den Augen.

Ich male mit 12 verschiedenen Bleistiftstärken ein solches Portrait.
Mit ganz hellen Tönen beginne ich die Untermalung und dann werden die Dunkelheiten immer kräftiger hineingesetzt.

Montag, Januar 15, 2007

In der Ausstellung Galerie Anschnitt, Dortmund














© Claudia Ackermann

Mein Kunstobjekt mit dem Titel " Endlager Riff", in der Ausstellung "The-bathing-cap-society".
Dieses Projekt von Ursula Pahnke-Felder in der "Galerie Anschnitt" in Dortmund, war imJanuar 2007 ausgestellt.
Die komplette Ausstellung kann man sich ansehen unter /www.kulturbewegung.de

Zur Eröffnung waren einige Künstler aus dem In- und Ausland anwesend.
Ich lernte auch endlich die Projektleiterin Ursula Pahnke-Felder kennen.
Es war eine schöne Eröffnung für die Station 4 dieser Ausstellung.

Glasfenster


Vor einigen Jahren bekam ich den Auftrag für ein Bistro-Restaurant sechs Glasfenster zu entwerfen.
In den alten Kellergewölben kommen die Fenster richtig schön zur Geltung.






Das Bistrorestaurant heißt Tastevin und ist in Halver. Man bekommt dort eine kleine Speisekarte, die aber um so excellenter ist. Über hundert Weine werden von den Besitzern angeboten. Wenn ich mich dort mit guten Freunden treffe, ist es immer
wieder schön, die eigenen Glasfenster zu betrachten.
















© Claudia Ackermann

Ich habe versucht, dass Thema Wein und Speisen umzusetzen und die runden Formen wiederholt.
Die Farben spiegeln die Farben von Weiß-, Rose- und Rotwein wieder.
Eine Glaskünstlerin hat die Entwürfe wirklich perfekt umgesetzt.
Hier ein gelungenes Beispiel.

Samstag, Januar 13, 2007

EinAcrylbild entsteht





1. Schritt

Es wird eine ockerfarbige Grundierung auf die
Leinwand aufgetragen. Danach wird mit einem
Kohlestift das Motiv skizziert und mit einem
Fixierspray fixiert. Danach wird das Motiv in
hellsten Tonwerten angelegt.....





2. Schritt

Nach und nach werden die Bildteile dunkler
gemacht.
In die Wandfarbe habe ich Quarzsand gemischt,
damit der Putz noch plastischer wirkt.
Leider ist das hier nicht zu erkennen.






3.Schritt


Jetzt werden alle Bildteile nochmals verdunkelt.
Dadurch, dass mehrere Schichten dunkelste
Farbe übereinander gelegt werden, kann man extreme
Hell-Dunkelkontraste erreichen.


Zum Schluß werden noch die Spinnweben ans Fester gemalt.
Wenn man lange genug wartet, entstehen diese auch von alleine.

Nun kann man vielleicht nachvollziehen, warum meine Acrylbilder so zeitaufwendig sind.
Mir ist das handwerkliche Können sehr viel wichtiger, als das schnelle produzieren von Bildern.


Jedes Gemälde wird nur einmal von mir gemalt.
Das ist mir ganz wichtig und ist meine Philosophie.

Donnerstag, Januar 11, 2007

Atelier

Atelieransichten

Hier entstehen die meisten
meiner Bilder.
Im Sommer male ich auch
manchmal im Garten.
Hier im Atelier gebe ich auch
Malunterricht.
Wenn man auf Annettes oder
Christines Blog geht, kann man
einige dieser Arbeiten sehen.







Hier entsteht gerade
eine Industriemalerei
in Öl.
Es ist eine Auftragsarbeit
und ich male schon sehr
lange daran.
Im Hintergrund sieht man
einige Acrylarbeiten.








Ein Bild ist gerade fertig...

Grass


Günther Grass
2006

Acryl auf Leinwand
(acrylic on canvas)

60x80 cm











© Claudia Ackermann

Afrikaner


Afrikaner
2006

Acryl auf Leinwand
(acylic on canvas)

60x80 cm











© Claudia Ackermann

Araber


Araber
2006

Acryl auf Leinwand
(acrylic on canvas)

60x80 cm



Dieses Bild gehört zu
einer Bilderserie
Portraits in Ton-inTon-Malerei





© Claudia Ackermann





Samstag, Oktober 21, 2006

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Montag, April 10, 2006

springtime

( aus dem Zyklus Grün/ 2006)
Mischtechnik auf Leinwand (mixed Media)
100 x 100 cm


















Diese neue Bilderserie zeigt die Farben des Frühlings in allen Nuancen. Grün in jeglicher Schattierung.

Das Bild erinnert an einen abgestorbenen Baumstamm, der in einer saftigen Frühlingswiese liegt, in der zart das erste Wiesenschaumkraut erblüht.

"Springtime" soll das neue Leben symbolisieren und die Freude auf das Kommende.

Hier ist ein gerade neu entstandenes Bild zu sehen. Sozusagen frisch aus dem Atelier.


Donnerstag, April 06, 2006

Inhaltslos

Inhaltslos
2005

Öl auf Leinwand
( oil on canvas)

5ox 60 cm


Dieses Ölbild ist aus dem Zyklus Mantelbilder.

Nur die Umhüllung eines Menschen wird gezeigt.
Das Erscheinen eines Körpers wäre zuviel.
Durch das Fehlen eines eindeutigen Körpers und des
Gesichtes, kann der Betrachter eigene Vorstellungen
in die Komposition mit einbringen.


Mittwoch, April 05, 2006

Grün

Grün

Seit ich zur informellen Malerei fand, bin ich angekommen.

Angekommen in mir, meinem inneren Kern.
Nach einer langen Suche fand ich endlich dieses
für mich gültige Ausdrucksmittel.

Wenn ich mich der informellen Malerei hingebe,

ergreift eine atemberaubende
Energie von mir Besitz.

In höchster Konzentration bearbeite ich Papier -
klebe, reiße und bemale, verwische Farbe,

streiche sie auf, entnehme sie,
zerstöre und erneuere.

Diesen inneren Funken, der von mir Besitz ergreift,

lasse ich geschehen. Er äußert sich in stundenlangen
Sessionen auf dem Papier in Schwarz und Grau,
viel Weiß und Grün.

Grün - vor allen Dingen das Grün erlangt Wichtigkeit.

Grün spiegelt die Landschaft des Sauerlandes wieder,

in die ich geboren wurde, in der ich aufwuchs und wurzele.
Sauerland, diese Landschaft der Gegensätze:

Tiefe Wälder voller unterschiedlichem Grün,
Wiesen, durch die sich blau die Bäche schlängeln,
der Himmel, regengrau oder blau unter der Sonne,

die Industrialisierung, Lärm und Stille, Einöde und
Weltoffenheit und immer wieder das Grün, in dem
die Ruhe wohnt und die Kraft.

Grün: hier fühle ich Beständigkeit, die offen
macht.

Ich male, einer inneren Stimme folgend, grün.
In meinen Bildern finden sich, losgelöst von der Heimat

des Sauerlandes, Farben und Formen der Natur wieder,
die hier ebenso zu finden sind, wie auf der ganzen Welt.
Und damit erfasse ich in meinen Bildern die Welt in all
ihrer Schönheit und Gefährdung. Ihre Formen lösen sich auf,

werden zur Transzendenz, werden metaphysisch.

Mittleres Grün

Mittleres Grün
2005

Mischtechnik auf Leinwand
( mixed media on canvas)

80x100 cm











© Claudia Ackermann